Freistoßmauer


Freistoßdummies sind schematische Nachbildungen menschlicher Figuren aus Kunststoff, die zu Übungs –und Trainingszwecken beim Training von Ballsportarten verwendet werden. Die Figuren sind einzeln oder in einer Reihe im Rasen verankerbar.


Insbesondere werden sie beim Fußball eingesetzt – dazu später mehr.
Häufig werden Freistoßdummies jedoch auch beim Dribbeltraining fast aller Ballsportarten wie Handball, Fußball, Basketball, Hockey und Wasserball eingesetzt:


Freistoßmauern im Dribbeltraining


Dribbeln ist eine spezielle Art der Fortbewegung des Sportlers mit dem Ball, die Teil der meisten Ballsportarten ist und bei der der Spieler den Ball während der Dauer des Dribbelns immer wieder auf dem Boden aufprallen lässt, um so relativ ungehindert eine Weile am Ball bleiben zu können.

Je nach Sportart gelten für das Dribbeln verschiedene Regeln.


Zum Dribbeltraining lassen sich die Freistoßdummies einzeln, z. B. zum Slalom versetzt hintereinander aufstellen und können so wie gegnerische Spieler „umdribbelt“ werden.


Freistoßdummies im Fußballtraining


Im Fußballtraining simulieren Freistoßdummies eine Freistoßmauer von mehreren Spielern der gegnerischen Mannschaft. Die Freistoßdummies werden nebeneinander aufgestellt, und bilden so eine „Mauer“ zur Abwehr der Bälle.



Was genau ist ein Freistoß und wie läuft er ab?


Ein Freistoß gehört zu den Standardsituationen im Fußball und ist eine Sanktionierungsmaßnahme, die während eines laufenden Fußballspiels bei einem Regelverstoß vom Schiedsrichter angeordnet wird. Hierbei wird zwischen indirekten und direktem Freistoß unterschieden.


Grundsätzlich bekommt die „geschädigte“ Mannschaft mit einem Freistoß die Chance eines Schusses ohne Eingreifen von Seiten der gegnerischen Mannschaft.


Beim indirekten Freistoß geschieht dies vom Ort des Regelverstoßes aus, beim direkten Freistoß besteht für die „geschädigte“ Mannschaft direkt die Chance, ein Tor ohne Eingreifen des Gegners zu schießen. Einzige Möglichkeit zur Verteidigung für den Gegner ist der Torwart und das Bilden einer Freistoßmauer von max. 4-5 Spielern in 9,15 m Entfernung vom Ball.


Der indirekte Freistoß wird bei „leichteren“ Regelverstößen wie einer gefährlichen Spielweise oder Behinderung des Laufes des Gegners angeordnet, ein direkter Freistoß bei „schwereren“ Regelverstößen, hinter denen eine Absicht erkennbar ist, wie z. B. Beinstellen, Bedrängen oder Stoßen.

Der Freistoß wird bei direktem und indirekten Freistoß mit einem ruhenden Ball ausgeführt. Der Ball ist wieder im Spiel, sobald er vom ausführenden Spieler mit dem Fuß getreten wurde und sich bewegt. Der Spieler, der den Freistoß ausführt, darf den Ball danach erst wieder berühren, nachdem ein anderer Spieler diesen berührt hat.

 


Die Beschaffenheit einer Freistoßmauer


Freistoßdummies sind aus sehr stabilem Kunststoff hergestellt und in der Regel zwischen 1,60 und 1,80 Meter groß, ca. 45 cm breit, teilweise auch höhenverstellbar.

Freistoßdummies für das Kinder-Sporttraining sind dementsprechend kleiner.

Idealerweise sind Freistoßdummies leicht und stabil zugleich, da sie einerseits leicht zu transportieren sein sollten und auf der anderen Seite einiges aushalten müssen.

Sie haben Erdnägel aus Metall, mit denen sie sich im Rasen verankern und auch leicht wieder lösen lassen und den Rasen nicht beschädigen.

Freitstoßdummies können auch auf spezielle, fahrbare Wagen (Trolleys) montiert werden – damit lässt sich die Freistoßwand aus Dummies sehr gut transportieren.

Etwas aufwendigere Freistoßmauern verfügen zusätzlich über eine gewisse Beweglichkeit und geben so nach, wenn sie getroffen werden.